Aktuelles

Das Bildungs- und Teilhabepaket funktioniert so nicht – die Kindergrundsicherung muss her

Einer Studie vom Paritätischen Wohlfahrtsverband und Deutschen Kinderschutzbund zufolge profitieren nur 15 Prozent der leistungsberechtigten Schülerinnen und Schüler aus Hartz-IV-Familien von den sogenannten „soziokulturellen Teilhabeleistungen“. D.h. noch weniger bedürftige Familien als vermutet nutzen die Möglichkeit eine Förderung für z.B. Mitgliedsbeiträge in Sportvereinen oder Musikunterricht in Höhe von 10 Euro pro Monat und Kind  zu bekommen. Dazu erklärt Daniela Kolbe, Leipziger SPD-Bundestagsabgeordnete und Generalsekretärin der sächsischen SPD:

„Wenn man sich einmal mit dem Antragsprozess befasst hat, ist es kein Wunder, dass die Möglichkeiten zur Unterstützung der Kinder so wenig genutzt werden. In manchen Bundesländern braucht man gefühlt ein Zusatzstudium, um sich durch die Formulare zu kämpfen. Viele Eltern kennen die Leistungen nicht oder sind vom Verfahren so abgeschreckt, dass sie den Antrag auf eine Leistung aus dem Bildungs- und Teilhabepaket gar nicht erst stellen.

Das Bildungs- und Teilhabepaket erfüllt also seinen Zweck nicht. Die Leistungen werden nicht in Anspruch genommen. Der Paritätische Wohlfahrtsverband und der Deutsche Kinderschutzbund fordern deshalb wie auch die SPD-Sachsen schon seit vielen Jahren die Einführung einer existenzsichernden, einkommensabhängigen Kindergrundsicherung.

Das aktuelle System der Leistungen für bedürftige Kinder ist deshalb günstiger als eine Kindergrundsicherung, weil damit kalkuliert wird, dass die Familien nicht alle Leistungen abrufen. Das darf nicht sein! Wir sparen an der falschen Stelle. Ein fürsorgender Sozialstaat muss in der Lage und gewillt sein, Kindern, die in Armut aufwachsen, wirksam unter die Arme zu greifen. Die Einführung einer Kindergrundsicherung würde zudem hunderttausende Familien schlagartig aus Hartz IV holen.“

Offener Brief an die Bundeskanzlerin zu Chemnitz und Dr. Maaßen

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, sehr geehrte Frau Dr. Merkel,

wir als sächsische SPD-Bundestagsabgeordnete schreiben Ihnen heute in großer Sorge. Die Vorgänge in Chemnitz haben uns alle erschüttert. Wir trauern um den gewaltsam zu Tode gekommenen Chemnitzer. Solche Straftaten – egal von wem sie begangen werden – sind schrecklich und müssen mit aller Härte und allen Mitteln des Rechtsstaates geahndet werden.

Es wird dem Opfer, das sich selbst gegen Rechtsextremismus positioniert hat, jedoch nicht gerecht, die angeblichen Trauermärsche des ganzen rechten und rechtsextremen Spektrums in Deutschland in Zusammenhang mit dessen Leben und Tod zu stellen. Wir müssen davon ausgehen, dass die extreme Rechte nur auf einen Anlass gewartet hat, um in ihrer ganzen Brandbreite öffentlich aufzutreten und ihren Hass zu verbreiten. Aus den „Trauermärschen“ heraus wurde die gesamte Chemnitzer Innenstadt in Angst und Schrecken versetzt. Menschen wurden beschimpft, bedrängt, angegriffen und gejagt, ohne dass der Staat in der Gestalt unserer Sicherheitsbehörden dem am 26. und 27. August etwas Nennenswertes entgegensetzen konnte. Am 27. August wurde am Rande einer rechten Demonstration ein jüdisches Restaurant angegriffen, nach einer Demonstration am 1. September die Gruppe des Marburger Bundestagsabgeordneten Sören Bartol regelrecht überfallen.

Chemnitz, Sachsen und Deutschland hätten eine Debatte darüber gebraucht, wie wir als Gesellschaft und unsere Sicherheitsbehörden dergleichen zukünftig verhindern können. Eine Debatte über die Verantwortung jeder und jedes Einzelnen in unserer Gesellschaft und über stärkere Behörden, die den Rechtsstaat für alle durchsetzen. Bekommen haben wir eine beispiellos beschämende semantische Diskussion darüber, was in Chemnitz angeblich passiert ist, oder eben nicht. Sie ist beispiellos, weil sie vom Chef unseres Bundesverfassungsschutzes via Boulevardpresse mit angezettelt wurde. Beispiellos, da die von Dr. Maaßen in den Raum gestellten Behauptungen haltlos sind, was uns in vielen, vielen Augenzeugenberichten ausführlich beschrieben wurde. Beispiellos, weil diese haltlosen Behauptungen nahtlos anschlussfähig sind an die Verschwörungstheorien rechter Trolle in den sozialen Medien. Beispiellos, weil man davon ausgehen muss, dass Dr. Maaßen als Jurist und erfahrener Innenpolitiker bewusst und wider besseren Wissens seinerseits Desinformationen verbreitet hat. Und beispiellos, weil der zuständige Bundesinnenminister daraus keine Konsequenzen zieht.

Das alles geschieht in einer volatilen gesellschaftlichen Gesamtsituation, in der immer deutlicher wird, dass Demokratinnen und Demokraten alle eine Verantwortung haben, für unsere Demokratie und unseren Rechtsstaat einzustehen. Die vielen Menschen, die sich in Sachsen für Demokratie und Rechtsstaat engagieren, brauchen Unterstützung. Was sie nicht brauchen, ist, dass der Chef einer Sicherheitsbehörde von Berlin aus ihre Erfahrungen in Zweifel zieht.

Frau Dr. Merkel, Sie als Bundeskanzlerin haben die Richtlinienkompetenz in unserer Bundesregierung, die wir als SPD-Bundestagsabgeordnete derzeit mittragen. Werden sie dieser Richtlinienkompetenz gerecht!

Oder beantworten Sie uns folgende Fragen:

Wie soll ein Verfassungsschutz ordnungsgemäß arbeiten, dem man aus gutem Grund nicht mehr vorbehaltlos vertraut und glaubt?

Wie können die Menschen, die in Chemnitz Gewalt erfahren haben, sich bedroht gefühlt haben oder immer noch fühlen, Vertrauen in unseren Rechtsstaat haben, wenn ihre Erfahrungen durch einen Behördenleiter in semantischen Debatten negiert werden?

Wie können wir als diese Regierung mittragende Abgeordnete sicher sein, dass diese Bundesregierung von gemeinsamen Werten bestimmt ist, wenn derlei Verhalten eines Behördenchefs unsanktioniert bleibt?

Ein Verfassungsschutzpräsident, der Unsicherheit schürt und die Bedrohungslagen in Deutschland, speziell bei uns in Sachsen, in so gravierender Weise relativiert, kann unser Vertrauen nicht haben. Sehr geehrte Frau Dr. Merkel, sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, machen Sie von Ihrer Richtlinienkompetenz Gebrauch und sorgen Sie dafür, dass Herr Dr. Maaßen aus seinem Amt entfernt wird. Sorgen Sie dafür, dass wir das Vertrauen in diese Regierung nicht verlieren.

Mit freundlichen und gleichzeitig erwartungsvollen Grüßen

Daniela Kolbe,

Detlef Müller,

Susann Rüthrich,

Thomas Jurk

Ein Jahr in den USA leben, studieren und arbeiten – diese spannende und einzigartige Kombination bietet das Parlamentarische Patenschafts-Programm (PPP)

In diesem Jugendaustausch-Programm des Deutschen Bundestages und des Amerikanischen Kongresses konnten seit 1983 bereits fast 27.000 junge Leute gefördert werden, davon 20 Prozent junge Berufstätige.
Bundestagsabgeordnete übernehmen während des Jahres die Patenschaft für die Jugendlichen. Die Bundestagsabgeordnete Daniela Kolbe möchte geeignete Bewerber auf diese Möglichkeit aufmerksam machen und sie ermutigen, sich zu bewerben.
Auch 2019 bietet das PPP, dann zum 36. Mal, neben Schülern auch jungen Berufstätigen wieder die Chance, amerikanisches Familien-, College- und Arbeitsleben aus erster Hand kennen zu lernen.
Besonders angesprochen sind junge Berufstätige / Auszubildende, die zum Zeitpunkt der Ausreise (August 2019) eine anerkannte, abgeschlossene Berufsausbildung haben und nach dem 31.07.1994 geboren sind. Die Absolvierung eines Freiwilligen Sozialen Jahres bzw. Freiwilligen Ökologischen Jahres sowie die Dauer des Wehr- oder Zivildienst wird begünstigend auf das Alter angerechnet.
Bewerbungsunterlagen können bis zum 14. September 2018 bei der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) online unter www.giz.de/usappp angefordert werden. 
Nähere Informationen zum Programm bitte im Büro Daniela Kolbe unter der Telefonnummer 0341 2682010 anfordern oder bei der GIZ in Bonn (ausschließlich junge Berufstätige) unter:
0228-4460-1339 oder -1172
Fax: (0228) 4460 -1222
E-Mail: usappp@giz.de
Zusätzliche Informationen zum Berufstätigen-PPP finden Sie auch über die Internetadresse: www.giz.de/usappp oder www.bundestag.de/ppp.

Leipziger SPD-Abgeordnete unterstützen Brückenfest 4.0

Die Leipziger SPD-Abgeordneten Constanze Krehl (MdEP), Daniela Kolbe (MdB), Holger Mann (MdL) und Dirk Panter (MdL) unterstützen das am 25. August stattfindende Brückenfest. Dazu erklären sie:

„Wir unterstützen das Brückenfest auch in diesem Jahr, denn es ist ein wichtiges Zeichen für ein friedliches Zusammenleben der Menschen in unserer Stadt. Es ist großartig, wie viele Leipzigerinnen und Leipziger sich weiterhin für eine gelingende Integration der Geflüchteten einsetzen. Dafür ist es wichtig, dass Respekt und Solidarität statt Ausgrenzung und Hass die gesellschaftliche Debatte dominieren. Darum rufen wir alle Leipzigerinnen und Leipziger auf, sich am Brückenfest zu beteiligen und sich auch künftig zu engagieren.
Ein dickes ‚Danke‘ möchten wir all denen sagen, die sich unermüdlich engagieren.“

Zur aktuellen Debatte um einen sogenannten Spurwechsel für Geflüchtete erklären die Abgeordneten:

„Viele Geflüchtete sind in den letzten Jahren in Leipzig angekommen und haben durch harte Arbeit einen Ausbildungsplatz oder sogar eine Festanstellung bekommen. Sie wollen und können auf eigenen Beinen stehen. Umso erschreckender ist es, dass viele dennoch von Abschiebung bedroht sind. Wir müssen dafür sorgen, dass Menschen, die sich in einer Ausbildung befinden, diese auch ohne Angst abschließen können. Auch für Festangestellte brauchen wir endlich den Spurwechsel.
Genauso brauchen wir schnellere Anerkennungsverfahren für hochqualifizierte Fachkräfte und bessere Möglichkeiten für Nachqualifizierungen.“

Hintergrund:
Das Brückenfest findet zwischen 14 und 22 Uhr auf der Sachsenbrücke im Clara-Zetkin-Park statt. Die Abgeordneten sind, wie in den letzten Jahren auch, mit einem Informationsstand auf dem Brückenfest vertreten.

SPD-Sommerfest: Abgeordnete Kolbe, Dulig und Mann laden zu Dialog über Familienpolitik

SPD-Sommerfest am Sonntag auf der Parkbühne GeyserHaus

Die SPD Leipzig Nord lädt am Sonntag, dem 19. August zur Parkbühne GeyserHaus zum Sommer- und Kinderfest ein. Zwischen 15 und 18 Uhr erwartet die Gäste ein buntes Programm aus Musik, Spiel und Unterhaltung.

Diesmal kommt auch Sachsens Vize-Ministerpräsident Martin Dulig und lädt mit den Leipziger Abgeordneten Daniela Kolbe und Holger Mann (alle SPD) zum offenen BürgerInnengespräch ein.

Kolbe: „Familienpolitik diskutiert man am besten genau dort, wo sich Familien am wohlsten fühlen. Darum freue ich mich schon auf das Sommerfest und den Austausch mit allen Gästen. Die SPD hat in der neuen Bundesregierung dafür gesorgt, dass wir die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessern und die Kinderarmut stärker bekämpfen – mit finanzieller Unterstützung für Familien, etwa beim Unterhaltsvorschuss und durch Verbesserungen beim Bildungs- und Teilhabepaket. Unser Ziel bleibt allerdings eine Kindergrundsicherung. Familien halten unsere Gesellschaft zusammen, darum verdienen sie unsere besondere Unterstützung.“

Mann: „In der Landesregierung haben wir uns als SPD für Familien und insbesondere für gute Betreuung in den KiTas stark gemacht. Wir haben durchgesetzt, dass der Betreuungsschlüssel in den KiTas mittlerweile auf 1:5 in der Krippe und 1:12 im Kindergarten gesunken ist. Mit der Erhöhung der KiTa-Pauschale des Freistaates konnten 2.400 Stellen für ErzieherInnen geschaffen werden. In einer wachsenden und familienfreundlichen Stadt wie Leipzig müssen und werden wir alles dafür tun, um die bestmögliche Betreuung und Bildung für die Kleinsten zu ermöglichen. Dafür kämpfen wir in den Haushaltsberatungen und diskutieren gern die nächsten Schritte.“

Hintergrund:
Das Sommer- und Kinderfest des SPD-Ortsvereins Leipzig Nord findet jährlich statt. Nähere Informationen zu Programm und Gästen unter www.facebook.com/events/2612443362314119

Der Eintritt ist frei.

Vom Schaden, den viele Ausländerbehörden auf dem Ausbildungsmarkt anrichten

Am 1. August beginnt in Sachsen das neue Ausbildungsjahr. Noch immer ist hier eine vierstellige Zahl an Ausbildungsplätzen nicht besetzt. Köche und Bäckerinnen werden händeringend gesucht. Hotels und Gastronomie klagen ebenfalls über fehlenden Nachwuchs.

Gleichzeitig begegnen mir in diesem Jahr sehr viele junge Geflüchtete, die stolz sind, dass sie einen Ausbildungsvertrag in einem dieser Bereiche in der Tasche haben. Gleichzeitig hat ihnen die Ausländerbehörde aber ein dickes Päckchen Sorgen und Angst dazu gepackt.

Es geht vor allem um diejenigen Geflüchteten, die noch kein sicheres Aufenthaltsrecht haben, insbesondere um Afghanen, die um das Jahr 2015 nach Deutschland gekommen sind.

Gerade für diese Gruppe hatten wir im Integrationsgesetz eine neue Regelung geschaffen. Die sogenannte 3+2-Regelung. Wer sich richtig anstrengt, die Sprache lernt und Schulabschlüsse macht oder nachholt und dann einen Ausbildungsvertrag bekommt, der oder die soll bleiben können, selbst wenn der Asylantrag abgelehnt wird. Selbstredend natürlich nur, wenn man sich nichts zu schulden hat kommen lassen und die Abschiebung nicht schon halb vollzogen ist.

Das war durchaus als Anreiz gedacht richtig ranzuklotzen. Außerdem sollte es endlich Rechtssicherheit für die Unternehmen bringen: Wenn du einen Geflüchteten als Azubi einstellst, kannst du dir sicher sein, dass er dir nicht von der Werkbank weg abgeschoben wird. Und nach erfolgreicher Ausbildung darf die Gesellin noch mindestens zwei Jahre weiterbleiben.

Gut gedacht. Und wie ist die Realität?

Absurd, wenn ihr mich fragt. Gerade bei den Geflüchteten, die einen Ausbildungsvertrag vorlegen, wird offenkundig in einigen Bundesländern, darunter auch Sachsen, besonders hart geprüft, ob man sie nicht noch irgendwie außer Landes bekommt. Sie werden unter Druck gesetzt, an der Passbeschaffung mitzuwirken, was viele junge Männer und Frauen unter großen Stress setzt, weil sie gute Gründe haben, die Botschaft ihres Herkunftslandes zu meiden und niemanden zu Hause haben, der ihnen helfen könnte, beispielsweise die Taskira zu besorgen. Kommt ein junger Mensch schon während seines Asylverfahrens mit einem Ausbildungsvertrag, erhalten er und der Ausbildungsbetrieb ein Schreiben, das sich eher als Drohung liest und vielen Betroffenen richtiggehend Angst macht.

Das sind nur einige Probleme, die mir in den letzten Tagen begegnet sind. Und sie lassen mich sprachlos zurück. Weshalb haben es Bundesländer wie Hamburg verstanden und erteilen sogar für die Einstiegsqualifizierung eine Ermessensduldung, während manche Bundesländer, in denen Azubis besonders knapp sind, die besonders engagierten jungen Geflüchteten besonders ins Visier nehmen? Gibt es keine anderen Personen, auf die sich die Ausländerbehörden vielleicht sinnvoller konzentrieren sollten? Etwa straffällig gewordenen Personen ohne Aufenthaltsrecht? Mit der Politik, gerade gut integrierte Menschen abzuschieben, richten die Ausländerbehörden in Sachsen einen Schaden an, der nicht wieder gut zu machen ist. Denn das versteht wirklich kein Mensch.

Ich nehme für mich als Auftrag für Berlin mit, dass wir uns die 3+2-Regelung noch mal ansehen müssen. Im Sinne der Ausbildungsunternehmen und der Azubis. Es findet sich dazu ein Passus im Koalitionsvertrag. Ich hoffe auch im Innenressort in Berlin kommt irgendwann an, dass man einen gigantischen Schaden anrichtet, wenn man diesen Bereich vor allem durch die harte innenpolitische Brille betrachtet. Schaden für alle: Unternehmen, Azubis und Aufnahmegesellschaft.

Daniela Kolbes Sommertour beginnt – Unseren Sozialstaat mit Leben füllen

Bei ihrer diesjährigen Sommertour besucht die Leipziger SPD-Bundestagsabgeordnete Daniela Kolbe unter dem Titel „Unseren Sozialstaat mit Leben füllen.“ Unternehmen, Vereine, Institutionen und Verbände in Leipzig, die sich auf verschiedene Weise um einen guten und lebenswerten Sozialstaat verdient machen.

Kolbe: „Wer gute Sozialpolitik gestalten will, muss vor allem auf diejenigen hören, die sie mit Leben füllen. Seien es die Pflegerin im Krankenhaus, die Ehrenamtliche in der Initiative für Geflüchtete oder der Sachbearbeiter im Jobcenter. Ihnen möchte ich auf meiner Sommertour bei ihrer wertvollen Arbeit über die Schulter schauen und auch selbst aktiv werden. Ich freue mich auf viele gute Gespräche und die Begegnungen.“

Der erste Teil der Tour findet zwischen dem 9. Und 13. Juli 2018 statt und wird an folgenden Stationen halt machen. Änderungen vorbehalten!

Projekt Faire Integration
09. Juli 2018, 9 – 11 Uhr
Ort: Arbeit und Leben Sachsen e.V., Löhrstraße 17, 04105 Leipzig

Kirchliche Erwerbsloseninitiative
10. Juli 2018, 10:30 – 11:30
Ritterstraße 5, 04109 Leipzig

Tandem-Projekt – Kommunaler Eigenbetrieb Leipzig
10. Juli 2018, 12:30 – 14:30 Uhr
Holzhäuser Straße 72, 04299 Leipzig

Zuverdienstprojekt des Durchblick e.V. 
12. Juli 2018, 11:00 – 13:00
Mainzer Straße 7, 04109 Leipzig

Jobcenter Leipzig
13. Juli 2018, 9 – 12:30 Uhr
Georg-Schumann-Straße 150, 04159 Leipzig

Der zweite Teil der Tour findet zwischen dem 23. Und 27. Juli statt. Informationen dazu folgen.

Bei Interesse an einer Teilnahme/Berichterstattung melden Sie sich bitte im Büro von Daniela Kolbe an.

Kontakt:
Matthias Köhler, Büro Kolbe
daniela.kolbe.ma06@bundestag.de
0341/268 2010
0151/555 609 77

Bürger(-innen)sprechstunde mit Polizeipräsident Bernd Merbitz

Donnerstag, 12. Juli 2018
16 – 17:30 Uhr
Pöge-Haus, Hedwigstraße 20

Sie wohnen in einem lebenswerten und aufstrebenden Stadtteil Leipzigs. In den letzten Jahren hat Neustadt-Neuschönefeld eine tolle Entwicklung genommen. Das sagen mir auch die Menschen, mit denen ich bei meinen regelmäßigen Tür-zu-Tür-Besuchen spreche.

Es gibt aber auch Probleme. Oft heißt es: Hier gibt es zu viel Kriminalität, zu viele Drogen, die Polizei müsste präsenter sein.

Sehen Sie das auch so? Oder haben Sie ein anders Anliegen, das sie mit dem Leipziger Polizeipräsidenten einmal besprechen wollen? Dann kommen Sie zu meiner offenen Bürgersprechstunde.

Um sicher zu stellen, dass jede Frage gehört wird, bitten wir um Anmeldung per Mail unter daniela.kolbe.wk@bundestag.de oder telefonisch unter 0341/268 2010. Die Plätze sind begrenzt.</u

Forum Sozialpolitik mit Gesine Schwan am 20. Juni im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig

Einladung zur Diskussionsveranstaltung

Kolbe: „Alle reden über geschlossene Grenzen und schüren Angst vor Geflüchteten. Wir sprechen die eigentlichen und drängenden Probleme in unserem Land an und arbeiten daran, sie zu lösen:
Wie schützen wir Millionen Arbeitnehmer vor der Altersarmut? Wie sieht gute Sozialpolitik aus, die den hart Arbeitenden und Kranken hilft und die Millionäre mehr in die Pflicht nimmt? Wie müssen wir zukünftig die Gesellschaft gestalten, dass sie gerechter wird und die Spaltung zwischen Arm und Reich zurückgeht? Wie soll es weitergehen mit dem Hartz IV-System?

Diese Fragen diskutieren Prof. Dr. Gesine Schwan, Vorsitzende der SPD-Grundwertekommission und Präsidentin der Humboldt-Viadrina Governance Platform Frankfurt (Oder), und ich am Mittwoch mit unseren Gästen. Zu Beginn wird Frau Dr. Schwan ihre Thesen für eine gerechtere Ausgestaltung von Sozialpolitik vorstellen. Im Anschluss werden diese gemeinsam mit dem Publikum diskutieren und freuen uns auf einen spannenden Austausch.“

„Forum Sozialpolitik mit Gesine Schwan: Für mehr als Hartz IV“
am Mittwoch, 20. Juni
um 19.00 Uhr
im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig
Grimmaische Straße 6, 04109 Leipzig

Anmeldungen bitte bis zum 18. Juni an daniela.kolbe.wk@bundestag.de oder telefonisch unter 0341/2682010.

Der Eintritt ist frei.

Die Diskussion ist Teil einer Veranstaltungsreihe, in der sich mit aktuellen Fragen der Sozialpolitik auseinander setzt.

Abgeordnete Mindrup und Kolbe am Samstag im Gespräch mit Leipziger Wohnungsbaugenossenschaften

Einladung zur Pressebegleitung

Am Samstag, 16. Juni 2018 sind die Leipziger Bundestagsabgeordnete Daniela Kolbe und der Genossenschaftsbeauftragte der SPD-Bundestagsfraktion Klaus Mindrup in Leipzig unterwegs, um Leipziger Wohnungsbaugenossenschaften zu treffen und mit ihnen ausführlich über die aktuellen wohnungspolitischen Herausforderungen und Chancen ins Gespräch kommen.

Die Gespräche sind presseöffentlich und finden wie folgt statt:

11 Uhr
SoWo eG + Netzwerk Leipziger Freiheit
Treffpunkt: Georg-Schwarzstr. 1/Merseburger Str. 94

13:30 Uhr
Wohnungsbau-Genossenschaft Kontakt eG
Treffpunkt: Stand des Jugend- und Altenhilfevereins auf dem Stadtteilfest Paunsdorf, Grüner Bogen (Heiterblickallee)​

Bei Interesse an einer Teilnahme/Berichterstattung melden Sie sich bitte im Büro von Daniela Kolbe an.

Kontakt:
Matthias Köhler, Büro Kolbe
daniela.kolbe.ma06@bundestag.de
0341/268 2010

Pressekontakt

Büro Berlin

Valerie Köbele-Ennaji, wissenschaftliche Mitarbeiterin

030/227 75430

daniela.kolbe.ma01@bundestag.de

Büro Leipzig

Matthias Köhler, wissenschaftlicher Mitarbeiter

0341/268 2010

daniela.kolbe.ma06@bundestag

Pressefoto

Das Bild kann frei verwendet werden, unter Angabe des Fotografen Benno Kraehahn.